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Heizung: Auf Anschlag schneller warm?

Gerade in der Übergangszeit wird die Heizung nicht immer gebraucht. Sonne, die Wärme des Tages und die Restwärme in den Räumen reichen tagsüber aus. Abends wird es kühl und dann wird’s Zeit, die Heizung aufzudrehen.

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  • Stufe 3 für optimale Raumwärme
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  • Auch für moderne Thermostate gelten die gleichen Regeln!

Heizen aus dem Bauch heraus

Viele Menschen heizen aus dem Bauch heraus: Ist es warm, drehen wir die Heizung herunter, fängt es an kühl zu werden, wird das Thermostat am Heizkörper nach oben gedreht. Abgesehen davon, dass dieses Heizverhalten nur mit Zeitverzögerung funktioniert, kostet es auch unnötig Energie, denn einen abgekühlten Raum aufzuheizen, ist deutlich energieaufwändiger als die Räume kontinuierlich auf einer stabilen Temperatur zu halten. Um das eigene Heizverhalten hier zu optimieren, ist es hilfreich zu wissen, was die Zahlen auf dem Thermostat eigentlich bedeuten.

Von 1 bis 5 – Das Heizungsthermostat

Statt Gradangaben stehen auf herkömmlichen Heizungsreglern Zahlen und die stehen für verschiedene Temperaturen:

  • Stufe 1: 12 Grad
  • Stufe 2: 16 Grad
  • Stufe 3: 20 Grad
  • Stufe 4: 24 Grad
  • Stufe 5: 28 Grad

Da die Umgebungsbedingungen die Heiztemperatur und die Raumwärme beeinflussen, wird auf die Angabe von Gradzahlen verzichtet. Zugige Fenster, zugestellte Heizkörper oder offene Türen können das Endergebnis beeinflussen. Das Sternchen auf dem Regler steht übrigens dafür, dass die Wohnung frostfrei gehalten wird: In dieser Einstellung springt die Heizung erst dann an, wenn die Raumtemperatur unter 5 Grad fällt.

Moderne Regler haben heute zum Teil bereits Digitalanzeigen, damit lässt sich die Temperatur, bis zu der der Raum aufgeheizt wird, individuell einstellen. Die Regeln sind die Gleichen.

Die Stufe 5 – auch damit geht’s nicht schneller

Die Einstellung am Heizkörper bestimmt also die Maximaltemperatur im Raum, nicht die Heizleistung bzw. die Geschwindigkeit, mit der sich der Raum erwärmt. Wer den Heizkörper im ausgekühlten Raum auf 5 stellt, erreicht also nur, dass die Heizung länger läuft – nicht, dass es schneller warm wird.

Am besten auf 3 stellen

In den meisten Räumen gilt eine Temperatur von 20 Grad als optimal – und damit auch die Einstellung des Heizkörperthermostats auf die Stufe 3. Allerdings kann es hier je nach Heizungsanlage und -einstellung, persönlichem Empfinden und Dämmstandard der Räume zu Unterschieden kommen: Teilweise reicht die Stufe 2 um einen Raum optimal zu erwärmen, manchmal muss es auch die Stufe 4 sein. 


01.11.2018 12:57 Alter: 40 Tag(e)

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